Das wissenschaftliche Konzept

GooodConcept

Einfach. Persönlich. Sinnvoll.

Mentalisierung erlernen

Lerne dich von außen und andere von innen zu sehen, in Gesprächen mit Menschen die dir gut tun.

Achtsamkeit und Empathie leben

Werde achtsam für deine Bedürfnisse und gleichzeitig empathisch für die mentalen Befindlichkeiten von anderen.

Emotionen aktiv steuern

Steuere deine Emotionen und verstärke dein Potential, ohne deine Persönlichkeit zu verändern.

Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand. Das ist das Wesentliche.

Dalai Lama

Das psychologische Konzept

Wissenschaft für dein Wohlbefinden

So funktioniert GooodLife

Mentalisierung erlernen

1. Die „Chemie“ guter Beziehungen

Unser psychologisches Konzept bei GooodLife basiert auf den wissenschaftlichen Ansätzen Theory of Mind, Mindfulness (Achtsamkeit) und Mentalisierung.

Bevor wir tiefer in die Details dieser Ansätze eintauchen, versuche dich an deine zwei kürzesten Freundschaften oder Liebesbeziehungen zu erinnern, die du beendest hast.

Was hatten diese Beziehungen gemein? Was waren die Gründe, weshalb du die Beziehungen beendet hast? Neben den tatsächlichen Gründen, die dir gerade durch den Kopf gehen, haben dich die Beziehungen mit Sicherheit entweder emotional nicht berührt oder negative Gefühle ausgelöst bzw. verstärkt.

Denke nun an deine längste Freundschaft oder Liebesbeziehung. Was kommt dir in den Kopf? Mit Sicherheit kannst du erklären, dass in diesen Beziehungen “einfach die Chemie” passt. “Die Chemie”, welche du in deinen kürzesten Beziehungen wahrscheinlich nicht gespürt hast. Dieser Chemie gehen wir nun gemeinsam auf den Grund.

Mentalisierung erlernen

2. Wie dein Gehirn Emotionen von anderen spiegeln kann

Spiegelneuronen in deinem Gehirn ermöglichen es dir Emotionen bei anderen Menschen wahrzunehmen und diese selbst zu empfinden.

In Experimenten konnte beobachtet werden, dass bei Menschen, die bei anderen Personen Schmerzen oder Ekel wahrnehmen, die gleichen Hirnregionen aktiviert werden, als wenn sie selbst Schmerz oder Ekel empfinden würden.

Der italienische Neurophysiologe Giacomo Rizzolatti, hat im Jahr 1992 (1*) erstmals Nervenzellen in unserem Großhirn entdeckt, die das Beobachtete spiegeln und dazu führen, dass wir andere besser verstehen können. Diese Nervenzellen werden Spiegelneuronen genannt. Mit diesen Spiegelneuronen lässt sich der identifizierbare und messbare Bereich in unserem Hirn beschreiben, in dem “die Chemie einer Beziehung” entsteht.

Natürlich sind nicht nur Schmerz und Ekel “ansteckend”, sondern auch viele andere Emotionen und Affekte, was jeder vom Lachen und Gähnen kennt.

Achtsamkeit und Empathie leben

3. Warum Emotionen dein Lebenselixier sind

Mit GooodLife entscheidest du, welche Gefühle du alleine oder mit anderen erleben möchtest und von welchen Gefühlen du dich befreien möchtest.

Emotionen und Affekte (vorübergehende Gemütserregung) verbinden Menschen und tragen somit zu unserer Persönlichkeitsentwicklung bei. Unser Selbst existiert nur im Kontext mit anderen. In diesem Zusammenhang sind Angst, Wut, Traurigkeit, sexuelle Erregung oder Euphorie wichtige Faktoren, die unsere Beziehungen beeinflussen können.

Emotionen haben aber auch eine besondere Rolle bei Verknüpfung von Denken und Handeln. Allerdings läuft ein großer Teil unserer Emotionen unbewusst ab. Nur einen kleinen Teil unserer Emotionen erleben wir bewusst.

Weil andere Personen unserer Emotionen beeinflussen können haben wir natürlich auch eine besondere Rolle im emotionalen Leben von anderen Personen. Dieser Einfluss läuft analog meist auch unbewusst ab, weil Spiegelneuronen maßgeblich für diese Kommunikation verantwortlich sind (U. Schultz-Venrath 2013) (2*). Die Sprache und die gewählten Worte sind nur der Eisberg Kommunikationsprozess.

Unbewusst bedeutet leider mehr oder weniger auch unkontrollierbar. Diese Unkontrollierbarkeit versuchen wir mit GooodLife zu verändern. Wir unterstützen dich mit GooodLife selbst zu entscheiden, welche Gefühle du alleine oder mit anderen erleben möchtest und von welchen Gefühlen du dich befreien möchtest.

Achtsamkeit und Empathie leben

4. Wie du Achtsamkeit und Empathie in Einklang bringst

Mit GooodLife trainierst du deine Fähigkeit, mentale Inhalte wie Überzeugungen, Wünsche, Emotionen und Absichten in dir selbst und in anderen Personen zu erkennen.

Dafür hilft dir, wenn du lernst achtsam zu sein, indem du Achtsamkeit übst. Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein – und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental.

Das ist für die meisten Menschen kein Normalzustand. Die Aufmerksamkeit sollst du im „hier und jetzt“ lenken, absichtsvoll, nicht bewerten, nicht auf etwas fokussieren. So lernst du dich besser kennen und später auch andere wirst du besser verstehen nach dem „Theory of Mind“ Prinzip und „Mentalisierung“.

„Theory of Mind“ bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, mentale Inhalte wie Überzeugungen, Wünsche, Emotionen und Absichten in sich selbst und in anderen Personen zu erkennen.

Durch das Denken über diese mentalen Zustände oder sogenannt als „Mentalisierung“ kann man diese Prozesse besser wahrnehmen und verstehen, also einen Sinn geben.

Emotionen aktiv steuern

5. Was uns von anderen Apps unterscheidet

Bei GooodLife steht das zwischenmenschliche Erlebnis im Zentrum, da vorproduzierte Inhalte wie Texte oder audiovisuelle Medien nicht den gleichen Effekt erzielen, wie sie die reale Interaktion bietet.

Die meisten Mental-Health-Plattformen bauen auf dem Konzept der Verhaltenstherapie auf, im Englischen cognitive behavioral Therapie, kurz CBT.

Anders als bei GooodLife, wird in der Verhaltenstherapie angenommen, dass die Art und Weise, wie wir denken darüber bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren. Um entsprechend eine Veränderung kognitiver Muster und damit verbundener Verhaltensweisen zu erreichen, werden kognitive Verfahren und verhaltensorientierte Verfahren eingesetzt. Es werden protokollierte Vorgehensweise eingesetzt, welche digitalisiert werden können und dadurch sowohl von Menschen als auch von digitalen Produkten durchgeführt werden können.

Da die Mentalisierung durch Bindungserfahrung entsteht, kann diese Methode nicht durch eine protokollierte Vorgehensweise, oder gar digitale Programme durchgeführt werden.

Das zwischenmenschliche Erlebnis ist und bleibt im Zentrum des GooodLife Konzeptes. Auch können vorproduzierte Inhalte wie Texte oder audiovisuelle Medien nicht den gleichen Effekt erzielen, wie sie die reale Interaktion bietet.

Emotionen aktiv steuern

6. Wie du von Mentalisierung profitieren kannst

Seit deiner Geburt wirst du von anderen Menschen durch Emotionen, Verhalten und Kommunikation meist unterbewusst beeinflusst. Mit GooodLife wirst du sinnvolle Interaktionen bewusst erleben können und somit deine Emotionen aktiv steuern lernen.

Mentalisierung bedeutet also nicht nur, dass wir eigene und fremde Emotionen, Gefühle und Verhaltensmuster wahrnehmen, sondern auch, dass wir dem Ganzen auch einen Sinn geben.

Durch Mentalisierung verstärken wir die Emotionen, Gefühle und Verhaltensmuster, welche für uns und andere angenehm sind und mindern gleichzeitig diejenigen, welche wir als negativ empfinden.

Unser Ziel bei GooodLife ist es, dass du in deinen Interaktionen mit anderen ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit erhältst.

Uns ist bewusst, dass man Zeit braucht, um Vertrauen zu gewinnen, aber wenn hier eine Fortschritt erreicht ist, dann fühlt man sicher und kann man besser in ihrem Gefühlen öffnen.

Die Interaktionen auf GooodLife sollten dir dabei helfen, deine Erlebnisse besser zu reflektierten, bedeutende von unbedeutenden Details zu unterscheiden und zu verstehen, welche Faktoren deine Gefühle oder Sichtweisen verstärkt haben.

Vielleicht hat jemand anderes eine andere Sichtweise zum gleichen Problem oder kennt eine bessere Umgangsweise. Nicht selten stammen bestimmte störende Verhaltensweisen und Gefühle in bestimmten Situationen aus der Vergangenheit. Auf das hier und jetzt bezogen sind diese aber oftmals gar nicht mehr relevant oder notwendig, aber wir stören uns trotzdem noch an ihnen, bewusst und unbewusst.  

Unabhängig davon, was wir machen oder fühlen, hat alles einen Sinn. GooodLife hilft dir dabei diesen Sinn besser zu verstehen und Wege zu finden, wie du dich bei Bedarf anders fühlen oder verhalten kannst.

Dabei verstehen wir und bei GooodLife nicht als klassischen Therapie Ansatz.

Seit unserer Geburt werden wir von anderen durch Emotionen, Verhalten und Kommunikation meist unterbewusst beeinflusst. Mit GooodLife sollen sinnvolle Interaktionen bewusst erlebt werden und das Steuer selbst in den Händen halten.

Studien und Wissenschaft

„…Mentalizing refers to our ability to read the mental states of other agents. The brain’s mirror system allows us to share the emotions of others. Through perspective taking, we can infer what a person currently believes about the world given their point of view. Finally, the human brain has the unique ability to represent the mental states of the self and the other and the relationship between these mental states, making possible the communication of ideas…“

„…Since the initial call for a second-person neuroscience (neural processes are examined within the context of a real-time reciprocal social interaction) we have gained striking new insights into the workings of the social brain in interaction. Findings are converging on a set of brain regions across mentalizing, reward, and mirror neuron systems that play key roles and interact closely in order to support social behavior in ecologically valid contexts.

Preliminary evidence indicates that studying two brains in interaction not only allows us to ask new questions about how social behavior is realized at an interpersonal level and how this is supported by inter-brain neural activity, but also how social interaction difficulties might be related to alterations of inter-brain rather than single-brain network activity.

This study shows an association between self-other mentalizing polarities and aspects of self-other function. This highlights the importance of mentalizing for salutogenesis, even in a non-clinical sample. In this sense, this novel research supporting the association between mentalization and mental health, even in a sample from non-clinical population, stresses the importance of fostering mentalization not only in the clinical contexts, when mental health suffers because a disorder was developed, but also and very especially when the disorder still lacks and in order to prevent its development.

Mentalisation-based treatment  (MBT) seems to be an effective treatment in a naturalistic setting for BPD patients. This study of MBT shows that outcomes related to mentalisation, self-image and self-rated alexithymia improved. Initial symptom severity did not influence results indicating that MBT treatment is well adapted to patients with severe BPD symptoms.

Understanding motor events: a neurophysiological study. G. di Pellegrino, L. Fadiga, L. Fogassi, V. Gallese, and G. Rizzolatti, 1992

Lehrbuch Mentalisieren: Psychotherapie wirksam gestalten. Ulrich Schultz-Venrath 2013 

Wir wollen dir helfen…

…aber wir können mit GooodLife keine professionelle Psychische Betreuung ersetzen.

Bitte wende dich daher bei akuten Notfällen oder schweren psychischen Krisen an die Rufnummer 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der Rufnummer 116117.

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